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Marienbad

Gegründet 1818 ist Marienbad bekannt geworden als Kurstadt durch seine zahlreichen Heilquellen. Es entspringen hier ca. einhundert kalte eisenhaltige kohlensaure Quellen. In der Kurstadt Marienbad sprudeln mehr als 40 verschiedene Mineralquellen, die dank ihrer chemischen Zusammensetzungen außergewöhnlich sind und zu verschiedenen Heilkuren verwendet werden. Die meisten Quellen sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Kreuzquelle (Krížový pramen) Der Kreuzbrunnen wird nach einem aus Holz gezimmerten Kreuz, das neben dem Brunnen stand, benannt. Hat abführende Wirkungen. Wird als Trinkkur bei Verdauungserkrankungen verwendet. Lage: Im Pavillon der Kreuzquelle

Ferdinandquelle (Ferdinanduv pramen) Diese Quelle hat sieben Austritte, die sich in der Kolonnade der Ferdinandquelle befinden. Die Ferdinandquelle I. wird voll für Trinkkuren genutzt, die anderen Ferdinandquellen, außer der Ferdinandquelle VI. (Verkauf als Minaeralwasser „Excelsior“), werden zum Abfüllen und Vorbereitung der Kohlendioxydbäder genutzt.

Waldquelle (Lesní pramen) Es handelt sich bei dem Wasser um einen Hydrogenkarbonat-Sulfat-Natrium-MagnesiumEisenhaltigen Sauerbrunnen. Die Quelle entspringt in einem klassizistischen Pavillon im nördlichen Teil der Stadt unter dem Trebízského Bach. Die Quelle wird vor allem bei Atemwegserkrankungen für Trinkkuren genutzt und zum Gurgeln direkt beim Quellenaustritt.

Rudolfquelle (Rudolfuv pramen) Die Quellen Rudolf I. und II. werden zu Mineralwasserbädern genutzt. Das Wasser der Quelle wird als Hydrogenkarbonat-Natrium-Magnesium-Eisenhaltiger Sauerbrunnen bezeichnet. Die Quelle wird bei Erkrankungen der Nieren und Harnwege verwendet. Lage: Im Pavillon der Rudolfquelle im Otrsteil Ušovice (Auschowitz)

Ambrosius Quelle (Ambrožuv pramen) Das Wasser wird zur Kurkolonnade zur Verköstigung geleitet. Die Ambrosiusquelle wird bei Harnwegeerkrankungen verwendet. Das Wasser wird einerseits zum Trinken benutzt, anderseits wird es auch für Kohlendioxydbäder benutzt. Lage: Im Park unter dem "Casino-Gesellschaftshaus"

Karolinaquelle (Karolinin pramen) Das Wasser hilft bei Erkrankungen der Nieren und Harnwege, Erkrankungen der Atemwege, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Krankheiten des Verdauungsapparates. Lage: Im Pavillon der Karolinaquelle

Marienquelle (Mariin pramen) Die Marienquelle sprudelt in der Nähe des Zentralbades. In Wirklichkeit ist es ein mächtiges Gassprudeln (99,7 % CO2), welches sich im Oberflächenwasser sekundär auflöst. Wegen ihrem charakteristischen Geruch nach Spuren von Schwefelwasserstoff wurde sie „Der Stänker" genannt. Vor allem das enthaltene Kohlendioxid wird für Gasinjektionen und Gaspackungen verwendet.

Alexandraquelle (Alexandrin pramen) Die Quelle befindet sich im Falkensteiner Grand Spa Hotel und wird für Badeanwendungen genutzt.

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