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Swinemünde

Swinemünde (pl: Swinoujcie), früher als "Badewanne Berlins" bezeichnet, ist eine der attraktivsten polnischen Küstenstädte und ein idealer Platz für einen Kururlaub. In Anbetracht seiner geografischen Lage besitzt Swinemünde besonders gute Entwicklungsbedingungen für die maritime Wirtschaft und Touristik. Hier fängt Polen an, sagen lächelnd die Einwohner. 

Stadt auf 44 Inseln mit kilometerlangen, breiten Stränden: Swinemünde liegt außergewöhnlich malerisch an der pommerschen Ostseeküste, an der nordöstlichen Spitze der Insel Usedom. Die Stadt wird auch als Inselstadt bezeichnet, da rund 45.000 Einwohner verteilt auf 44 Inseln dort leben. 

Der Hafen, das Kurviertel und die zum Flanieren einladende Promenade bilden das Stadtbild von Swinemünde. Kuren in Swinemünde werden immer gefragter, denn die natürlichen Heilwirkungen des Klimas, der Sole und des Moores bilden die Grundlage für das Gedeihen des Kurortes. Das Kurviertel der Stadt mit seinen typischen Villen im Bäderstil wird durch den 150-jährigen Kurpark mit seinen prächtigem alten Baumbestand vom Zentrum getrennt. Das Klima, die Lage und vor allem der herrliche bis zu 100 m breite Sandstrand haben Swinemünde zu einem bekannten Bade- und Kurort gemacht. 

In der Innenstadt befindet sich im alten Rathaus das Seefahrts- und Fischereimuseum. Am linken Swineufer alte Festungsanlagen und am rechten Swineufer der 1857 erbaute Leuchtturm, der mit seinen 68 m der höchste Leuchtturm an der Ostseeküste ist. Die Stadt ist einer der wichtigsten polnischen Seehäfen mit Fährverbindungen nach Bornholm, Ystad in Schweden und nach Kopenhagen. 

Ein Kururlaub in Swinemünde bietet fantastische Ausflugsmöglichkeiten, wie z.B. den bekannten Nationalpark Wollin, die deutschen Kaiserbäder, Stettin oder Kolberg. Seit 2008 ist Swinemünde direkt mit den Zügen der Usedomer Bäderbahn zu erreichen. Auch dieBuslinie U9 verkehrt grenzüberschreitend zwischen Bansin, Herringsdorf, Ahlbeck und Swinemünde. 

Swinemünde liegt an der Ostsee und umfasst den äußersten Osten der Insel Usedom sowie den äußersten Westen der Insel Wollin. Die beiden Inseln werden durch die Mündung der Swine getrennt, die sich in der Mitte Swinemündes befindet. 

Der Ort entstand im 18. Jahrhundert zu Zeiten Friedrich II. und erhielt 1765 das Stadtrecht. 1824 wurde die Stadt zum Seebad und ist damit das zweitälteste Ostseebad überhaupt. 1826 entstanden die ersten Kuranlagen in der Stadt, darunter auch der Swinemünder Kurpark. 1938 verzeichnete Swinemünde 435.000 Gästeübernachtungen und 50.000 Badegäste. Bis heute ist die Stadt ein beliebtes Ostseekurbad geblieben, zu dessen Vorzügen der besonders feine weiße Sandstrand gehört. Zwischen dem im Westen an die Stadt grenzenden deutschen Seebad Ahlbeck und Swinemünde kann der Ostseestrand durchgängig und ohne Ausweiskontrolle genutzt werden. Aufgrund der Kriegschäden ist das Stadtbild heute von modernen hellen Gebäuden geprägt. Besonders an der Strandpromenade der Stadt sind jedoch noch viele Villen aus der Gründerzeit erhalten, die in den letzten Jahren restauriert wurden und zum Teil als Ferienhäuser genutzt werden. Im weiteren Verlauf der Strandpromenade befinden sich zahlreiche Imbissbuden, Kneipen und Verkaufstände. Hier werden von den Händlern Bernsteine angeboten, die von den polnischen Kunsthandwerkern zu erstaunlichen Schmuckstücken verarbeitet worden sind. 

In den meisten der historischen Strandvillen befinden sich heute Pensionen und kleine Hotels, die Wellnessprogramme anbieten. Auch die größeren Hotels der Stadt verfügen über ein reichhaltiges SPA- und Wellnessangebot.

Auch für den Familienurlaub ist das Seebad Swinemünde ein empfehlenswertes Reiseziel. Durch die günstige Seeströmung wird am Badestrand immer mehr Sand angelagert, der aus den benachbarten Seebädern Ahlbeck und Heringsdorf kommt. Swinemünde verfügt daher über einen besonders breiten, feinkörnigen weißen Sandstrand. Hier gibt es keine vorinstallierten Strandkörbe, Sonnenschirme oder Liegen. Jeder kann es sich dort bequem machen, wo er möchte und hat auch die Möglichkeit, seinen Liegeplatz so oft er will zu wechseln und mitgebrachte Schirme, Windschütze, Decken, Luftmatratzen oder Liegen woanders aufzuschlagen. 

Während des Urlaubs in Swinemünde ist es empfehlenswert, zur Erkundung der Stadt und der Umgebung öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Die Fahrten sind preiswert und man wird ohne Stress und langes Suchen an den gewünschten Ort gebracht. Der Hauptbahnhof von Swinemünde befindet sich auf der Insel Wollin. Um von Usedom nach Wollin zu wechseln, kann man mit der kostenlosen Stadtfähre über die Swine setzen.

Indikationen

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
    Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    Erkrankungen der Atemwege
    Erkrankungen des Nervensystems
    Stoffwechselstörungen
    Hautkrankheiten
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